Tagebuch meiner Schwangerschaft: Woche 12

Diese Woche war echt anstrengend, aber nicht wegen der Schwangerschaft sondern wegen den theoretischen Fahrstunden. Ich musste ab dem 2. Abend die Hose öffnen. Ich bekam schmerzen im Bauch wenn ich es nicht gemacht habe.  Musste halt beim aufstehen die Hose festhalten. Ansonsten alles schick.

Ein Entwicklungsgespräch im Kindergarten kann echt aufschlussreich sein und hilft den Eltern ihre Kinder noch besser zu unterstützen. Unseres lief gut diese Woche. Es wurde uns erzählt, das unsere Tochter sich gut macht, nicht unbedingt alleine spielt und sogar anfängt andere zu fragen ob sie mit  ihr was spielen wollen, auch ihr Einfallsreichtum hat zugenommen. Ihre beste Freundin, sie ist 5 Monate älter, zeigt ihr sogar viele Sachen, z.b. wie man eine Treppe malt. Eines ist nicht so schön, sie hat Probleme manche Wörter richtig auszusprechen. Mich stört es nicht ich verstehe sie trotzdem aber es reicht halt nicht. Sie muss von fremden ja auch verstanden werden. Sie tauscht gerne das „T“ mit dem „K“ aus und statt „D“ sagt sie „G“, wie gesagt mich stört es nicht. Aber ich sage mal schaden kann es nicht, wenn wir uns mal von Fachmännern helfen lassen. Jetzt sind wir erst mal so verblieben, dass wir erst einen Hörtest machen müssen bevor wir zum Logopäden gehen. Also alles mit Ruhe.

Am letzten Tag, es war ja immer Abends für 3 Stunden, meinte meine Menne dann: „ Es ist genug ich kann nicht mehr.“ Ich wusste das er von unserer Tochter sprach. Wenn man es nicht gewohnt ist mit ihr so lange alleine zu sein kann es echt anstrengend werden. Ich weiß mir mittlerweile zu helfen, jedoch für meinen Menne war das fast Neuland. Er ist nicht der typische Vater, er fällt da ein bisschen aus der Rolle. Mich stört es nicht, ich weiß damit umzugehen. Und wenn ich Hilfe brauche ist er ja da.

Für Samstag habe ich meine Mutter gefragt ob sie für ein paar Stunden auf meine große aufpassen kann. Die Theoriestunden rutschen leider in die Zeit des Mittagessens und ich finde es nicht gut sie deshalb zu verschieben. Da es nur für 3 Stunden war hatte sie kein Problem damit, sie macht es ja gerne. Sie war sogar mit ihr nochmal einkaufen. Sie durfte sich was zum Mittag wünschen. Als ich dann zu Hause ankam schlief meine große schon. So hatte ich dann ein bisschen Zeit mich auch auszuruhen. Man glaubt es kaum, aber selbst das sture zuhören kann echt anstrengend sein. Den Rest muss ich zu Hause nachschlagen und lernen. Jetzt heißt es erst mal lernen und darauf warten, dass das Amt mir die Genehmigung erteilt die Prüfungen zu absolvieren.